Arbeitsweise

Arbeitsweise

In meiner Werkstatt arbeite ich vorwiegend an der Töpferscheibe. Meine Gefäße sind " freigedreht", das heißt, jedes Stück ist von Hand gefertigt und trotz großer Ähnlichkeit gleicht keines genau dem anderen.
Nach dem Trocknen werden meine Gefäße bei 920 Grad das erste mal gebrannt - der sogenannte Schrühbrand.
Der Glasurbrand erfolgt bei 1150 Grad. Meine Keramik ist wasserdicht, mikrowellengeeignet und spülmaschinensicher. Die Auflauf-und Backformen sind selbstverständlich backofensicher, allerdings empfehle ich das langsame Aufheizen des Ofens (nicht vorheizen).
Die verwendeten Glasuren sind lebensmittelecht und nicht gesundheitsschädlich.

Alle abgebildeten Artikel sind natürlich auch in den anderen werkstatteigenen Glauren erhältlich:


Schmauchbrand

Der Schmauchbrand ist ein bei niedriger Temperatur geführter Schwelbrand.
Ich verwende dazu eine alte Blechtonne. Die vorgebrannten Urnen werden in die Tonne gestapelt. In die Zwischenräume fülle ich Sägespäne. Innerhalb von 1-2 Tagen verbrennen die Späne. Der dabei entstehende Kohlenstoff lagert sich in die Poren der Gefässe ein und führt zu Färbung.
Nach der Reinigung der Gefässe trage ich eine dünne Wachsschicht auf. Dadurch entsteht ein matter Glanz und die Schmauchspuren sind besser sichtbar.